Freitag, 6. Juli 2018, 13 - 15 Uhr, Schulfest der Josef-Schlicht-Grundschule Steinach

Schlichtverein präsentiert RePaLi:

spannende Angebote für Eltern, Kinder u.a. Interessierte - nicht nur für Ferien

unter anderem in RePaLi: Römer-Route von Weißenburg bis Enns

Bildschirmfoto 2018 07 06 um 08.00.10  2018 7J S SchuleSommerfest00001 2018 7J S SchuleSommerfest00004

 

AllseitsZufriedeneGesichterWann: Samstag, 12. Mai 2018, 20 Uhr
Wo:
Alte Schule: Gemeindebücherei
Hafnerstr. 8
94377 Steinach

Was: Bernhard Setzwein: Der böhmische Samurai - Lesung
Veranstalter: Gemeindebücherei Steinach, Musikverein Steinach-Münster, Kulturförderverein Joseph Schlicht
Eintritt: 8 €

Informationen zur Veranstaltung:

Bernhard Setzwein erzählt die staunenswerte Geschichte eines echten Aristokraten, der in den 50er und 60er Jahren in Regensburg durch sein exzentrisches Auftreten einiges an Aufsehen erregte.

Dieser "Böhmische Samurai" Johann Graf Coudenhove-Kalerg stammte in der Tat von einer der erstaunlichsten Adelsfamilien ab, die das alte Europa hervorgebracht hat. Seit Mitte des 19. Jahrhunderts war ihr Stammsitz das in den böhmischen Wäldern gelegene Ronsperg. Graf Hansi, wie ihn seine Freunde nennen durften, wuchs dort zusammen mit sechs Geschwistern auf. Geboren jedoch wurde er, wie sein Bruder Richard, Begründer der Paneuropa-Bewegung, in Tokio, denn seine Mutter Mitsuko war die japanische Ehefrau des Habsburger Diplomaten Heinrich von Coudenhove-Kalergi. Sie musste ihrem Gatten folgen, als der sein böhmisches Erbe antrat.

Nach seinem Tod erschien unter Pseudonym sein reichlich kruder Menschenfresserroman "Ich fraß die weiße Chinesin", der auf der Buchmesse 1967 Furore machte.

Sänger und Musikanten des Musikvereins sorgen mit traditioneller Volksmusik - etwa Liedern der böhmisch-niederbayerischen Überlieferung - für musikalische Unterhaltung.

 Jahreshauptversammung des Schlichtvereins ergänzt Vorstandschaft

Vorstandschaft2018RePaLi Kopie
 

Einen der wichtigsten Tagesordnungspunkte, die Nachwahlen in der Vorstandschaft des Vereins,  erledigten die zahlreich erschienenen Mitglieder des Kulturfördervereins Joseph Schlicht in ihrer satzungsgemäßen JahresHuaptversammlung am Samstag, 17. Feburar 2018, im Gasthaus Zur Post in Kirchroth, indem sie Ulli Pauli zum Nachfolger der zurückgetretenen 2. Vorsitzenden Monika Zistler wählten. Erfreulicherweise konnte auch der Posten des Schriftführers mit Günther Kundler besetzt werden, leider noch unbesetzt ist die Position des "Vorstandsmitglieds für besondere Aufgaben". Hierfür bemüht sich die Vorstandschaft um eine Frau aus Parkstetten. Im Bild vor dem RePaLi-Logo von links: Günther Kundler, Ulli Pauli, Hans Seitz - Kassier, Karl Penzkofer - 1. Vorsitzender

Die übrigen Tagesordnungspunkte wie Berichte des Kassiers und der Kassenprüfer und Entlastung der Vorstandschaft wurden - auch wegen des durchaus erfreulichen Kassenstands - erfolgreich abgewickelt.  Bei der Darstellung der Aktivitäten im Vereinsjahr 2018 ging der 1. Vorsitzende ausfühlich auf die seit 12. Februar online erreichbare Plattform: Heimatbuch und Reiseführer Donaurandbruch https://RePaLi.eu ein, auf Bemühungen um die Gründung einer Kinder- und Jugendsingschule, die Ausschreibung des Kulturförderpreises gem. Satzung § 2, Satz 2. Wünsche und Anträge beendeten die harmonisch verlaufene Versammlung.

"Der Messias - Er-Wartung, Mensch-Werdung, Nach-Wirkung"

Sonntag, 7. Januar 2018,18:30 Uhr

Kirche St. Georg in Parkstetten

Prolog

Er-Wartung: "Tauet Himmel, den Gerechten"

Mensch-Werdung: "Zu Bethlehem geboren"

Nach-Wirkung: "Die Nacht ist vorgedrungen"

Epilog

 Panorama3 K Projekt Kopie

in jeder Hinsicht beeindruckend: an die 60 Mitwirkende, ca 100 Minuten kurzweiliges Oratorium, viele hochkarätige Musikbeiträge, tiefschürfende theologische Betrachtungen, bewegende Bild- und Schattenprojektionen, und: zu Herzen gehendes Bekenntnis des Glaubens an den auferstandenen Messias!


hier div. Veröffentlichungen, jüngste immer oben:

nach Straubinger Tagblatt vom 16. Dez 2017

ambitioniertes "3-K-Projekt" in St. Georg in Parkstetten:

Weihnachtskonzert des Schlichtvereins

 Kulturförderverein Josef Schlicht und KEB Straubing wagen sich am Sonntag nach Epiphanias 

 

Titelbild 2Parkstetten (pk). Es ist schon erstaunlich, dass es über diesen die Welt wirklich verändernden Menschen und Sohn Gottes nur eine Handvoll Bühnenwerke gibt: natürlich, "Der Messias" von G. F. Händel, "Jesus Christ Superstar" von A. L. Webber, ganz neu: "Der Messias" des contra kreis theaters Bonn, oder: "DER MESSIAS" - Weihnachtskomödie von Patrick Barlow am Landestheater Schwaben und vielleicht andere mehr.

Da ist es dann doch wahrlich ambitioniert, wenn der junge, ein Jahr alte Schlichtverein sich ebenso an diesem Thema versucht, inhaltlich durchaus vergleichbar mit dem weltberühmten Händelschen Messias. Auch im Parkstettener Messias, aufgeführt am Sonntag, den 7. Januar 2018, 18.30 Uhr, in der Kirche St. Georg, gliedert sich wie im Libretto des Händelschen Messias in Er-Wartung - Verheißung, Mensch-Werdung - Geburt und Nachwirkung - Passion, Auferstehung, Erlösung. Anstelle der "Sinfonia" und großer Amen-Schlussfuge beginnt und endet dieses dritte "Werk" des Schlichtvereins mit "Prolog" nach Goethes Faust und "Epilog" mit einem Text von Kurt Marti.

Natürlich geht das Konzept des Parkstettener Messias - welches federführend der Vorsitzende des Schlichtvereins entwickelt hat - gänzlich andere Wege: Der Zuschauer und Zuhörer wird drei tausend Jahre Messias-Erzählung in einer Art multimedialer Collage erleben. Beginnend in Szene 1 "In Nacht und Dunkel liegt die Erd" mit ersten Hoffnungen auf einen Messias in den 3 tausend Jahre alten Königspsalmen, in Szene 2 "Zu Bethlehem geboren" mit Einblicken in das Entstehen des Weihnachtsfestes, und in Szene 3 "Die Nacht ist vorgedrungen" mit markanten Ereignissen - ob narrativ oder real - in zwei tausend Jahren Christentum.

Inhaltlich gefüllt ist dieses moderne Oratorium mit Liedern aus mehreren Jahrhunderten und unterschiedlichsten Stilen, thematischen Einführungen und Lesungen einschlägiger Perikopen, Bildprojektionen und audiovisuellen Einspielungen, Musikstücken aus der "ober"-bayerischen Weihnachtstradition und avantgardistischen Improvisationen auf Schlagwerk, Spiel- und Tanzelementen - Drei-Königs-Marsch und Tanz der Salome.

Zahlreiche Mitwirkende versprechen ein hoch interessantes Oratorium: Straubinger Turmbläser - Ltg. Adi Speiseder / MGV Parkstetten - Ltg. Helmut Schott Joseph-Schlicht-Projektchor - Ltg. Karl Penzkofer / Antonia Herpich - Harfe Reißinger Stub'nmusi / Sebastian Baumgartner - Schlagwerk / Franz Schnieringer - Orgel / eine Kindergruppe / Luisa Zap - Tanz / Lektoren / Hans Gold - Sprecher.

Auch die Besucher dieses tief schürfenden Konzerts können dabei mitwirken, wenn sie - bei freiem Eintritt! - die Themenlieder der drei Szenen mitsingen.


Parkstetten (Straubinger Tagblatt vom 31.10.2017). Eine kleinere, aber durchaus diskussionsfreudige Runde versammelte sich vergangenen Samstagabend im Pfarrheim in Parkstetten zusammen mit dem "parochus loci", Pfr. Kilian Saum, zu einem durchaus ungewöhnlichen Treffen, einem "theologischen Kulturstammtisch". Thema waren die Planungen einer Veranstaltung, besser eines geistlichen Spiels, am Sonntag nach Epiphanias, also dem 7. Januar 2018, am späten Nachmittag, in der Kirche St. Georg in Parkstetten: "Der Messias - Er-Wartung, Mensch-Werdung, Nach-Wirkung".

 Zentraler Punkt der Diskussion war die Suche nach einem "roten Faden" von mehr als 3000 Jahren Geschichte des Volkes der Israeliten, der Juden in römischer Besatzungszeit und schließlich der christlich-abendländischen Völkergemeinschaft. Der Vorsitzende des "Schlichtvereins", Karl Penzkofer, legte dazu ein Konzept vor, welches zwischen Prolog und Epilog in drei Szenen die Er-Wartung des Messias unter dem Thema "Aus tiefer Not schrei ich zu dir", die Mensch-Werdung mit "Zu Bethlehem geboren", und schließlich die Nach-Wirkung unter "Die Nacht ist vorgedrungen" thematisierte. Besonders die Weihnachtsszene wurde intensiv diskutiert, weil durchaus die Problematik des kommerziellen, und dabei so rührseligen Weihnachtstrubels angesprochen werden sollte. Noch mehr Gesprächsbedarf wurde sichtbar, als es um die Nach-Wirkung von Geburt, öffentlichem Wirken, Tod und Auferstehung des Messias in der dritten Szene ging. Dabei äußerste Pfr. Saum die Hoffnung, dass es gelingen möge, die Nachwirkungen bis in unsere Zeiten für Menschen, jung und alt, Mann und Frau, aufzuzeigen. Die "Überwindung des geistigen Todes", welche der von Karl Penzkofer in den Fokus gerückte Prof. Dr. Imre Koncsik,  ein jüngere deutscher Theologe, seit 2014 außerplanmäßiger Professor für Dogmatik an der Hochschule Heiligenkreuz und überaus erfolgreicher Buchautor, als sein persönliches "christliches Essential" benannte, konnte die Diskussionsrunde nicht überzeugen. So blieb es zum Schluss beim Auftrag an die Veranstalter, den "Schlichtverein" und die KEB Straubing, dazu überzeugende Konzepte vorzuschlagen. Eine Denkrichtung wurde bereits angesprochen, dass nämlich am Ende des Spiels berührende multimediale Bild- und Textprojektionen das Nachdenken über das Gehörte und Gesehene fördern könnten.

Im Schlusswort und der Dankadresse an Pfr. Saum zeigte sich der Vorsitzende Karl Penzkofer überzeugt, dass dies gelingen wird, auch weil die Reihe der aktuellen Zusagen von Mitwirkenden eine beindruckende Veranstaltung garantieren wird. Nähere Informationen unter der Webseite des Schlichtvereins: www.schlichtverein.net

3-K-Projekt an Epiphanias
Für den Sonntag nach Epiphanias 2018 planen der Kulturförderverein Joseph Schlicht und die KEB Straubing ein ambitioniertes theologisches Projekt in St. Georg in Parkstetten: "Der Messias - Er-Wartung, Mensch-Werdung, Nach-Wirkung". Zur Vorbereitung laden die Veranstalter am heutige Samstag, 19 Uhr, ins Pfarrheim in Parkstetten zur einem "theologischen Kulturstammtisch" ein. Dabei stellt Karl Penzkofer, 1. Vorsitzender des "Schlichtvereins" sein Konzept dieses Konzertes vor und diskutiert mit der interessierten Öffentlichkeit verschiedene Aspekte zum Beispiel der Evangeliums-Perikopen zu  "Heilig-Drei-König".

 

Leider keine Bewerbung eingegeben:

Kulturförderpreis 2017

Auslobung

Bewerbungsmodalitäten

Sponsor


Beton Begabung HellerV6

Die Vorstandsschaft ist aber der einhelligen Meinung, dass für das Jahr 2018 der Preis wiederum ausgelobt werden sollte, vielleicht ergänzt durch Projektvorschläge und auch -aktivitäten von Seiten des Schlichtvereins.


Dank und Auftrag - zum 100. Todestag des Steinacher Schlossbenefiziaten

 

Drei Tage für den Schlossbenefiziaten! Diesen Auftrag stellte sich der Kulturförderverein Joseph Schlicht anlässlich des hundertsten Todestages seines Namenspatrons. Und wahrlich, es gilt Dank zu sagen für die durchaus interessierte Besucherzahl der Filmuraufführung, des „Schlichten“ Abends, des Gedenkgottesdienstes und des Symposiums „Heimatpflege in globalen Zeiten“, aber natürlich auch an die zahlreichen Mitwirkenden, ob blasend, spielend, singend oder lesend. Auch den regionalen und überregionalen Medien sei gedankt für ihre außerordentlich ausführliche Begleitung.

Besonders die urgemütliche, dichte und trotzdem höchst aufmerksame Runde am Sonntag Mittag im Gasthaus der Dorfgemeinschaft Münster bleibt wohl in Erinnerung: ein herzlicher Dank an die Podiumsgäste, an die Moderatorin!

Natürlich, der Auftrag war vom Schlichtverein selbst gestellt – bisweilen wird so etwa dann ein wenig verächtlich 'selbsternannt' genannt, aber dies ist und bleibt das Selbstverständnis des Kultur-Förder-Vereins: kulturelle Aktivitäten nach Kräften unterstützen, bisweilen selber organisieren, und: unermüdlich zur Zusammenarbeit im Schlicht-Land ermuntern.

Was steht konkret auf der Agenda?

  • Der neubayrisch betitelte „Event“ - „Kalender“ - das eine ein Anglizismus, das andere ein „Lateinismus“ - auf der Webseite des Schlichtvereins www.schlichtverein.net könnte Aufmerksamkeit auf kulturelle Ereignisse im Schlichtland und darüber hinaus lenken – wir bitten um Meldung per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! 
  • die Auslobung des Kulturförderpreises für junge Leute – näheres auf der Webseite des Vereins
  • vielleicht Gründung eines Kulturstammtisches – in wechselnden Ortschaften, aber nach dem Muster des Symposiums in Münster
  • weiterhin die Pflege des Andenkens an Joseph Schlicht – aber auch anderer bemerkenswerter Persönlichkeiten aus der Geschichte der Orte des Schlicht-Landes
  • ganz besonders wichtig, Interessensweckung bei Jung und Alt, Frau und Mann, Bub und Mädel für jede nur denkbare Ausprägung kultureller Betätigung, immer den Blick auf unser überreiche abendländische Tradition gerichtet, doch auch immer weltoffen und zukunftsorientiert!

Also, es gibt zu tun, und: Die Schlicht-Leute begreifen das nicht so sehr als Arbeit, sondern als Bereicherung ihres eigenen Lebens und das ihrer Mitbürger.

Herzlichen Dank, weil wir das tun dürfen!

Die Vorstandschaft des Kulturförderverein Joseph Schlicht
Karl Penzkofer, Steinach
Monika Zistler, Parkstetten
Johann Seitz, Münster
Uli Pauli, Kirchroth