Vielleicht hatte Joseph John Thomson im Jahr 1903 (!) seine Idee vom Aufbau der Atome beim Frühstück anl. eines Besuches in München als korrespondierendes Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften. Jedenfalls wurde seine Idee bekannt als das sogenannte Rosinenkuchenmodell:

Dabei zerlegte er das elektrische neutral Atom in einen positiven Bereich, darin eingebettet die negativen Rosinen.

Erst John Rutherford erkannte um das Jahr 1010, dass ein Atom der Größenordnung von 20-20 m weitgehend "leer" sein musste:

Nur etwa jedes 100.000ste Alpha-Teilchen wird um 90 Grad oder mehr abgelenkt.
Also, so folgerte er, hat ein Atom einen sehr kleinen positiv geladenen Kern, welcher von sehr kleinen negativ geladenen Elektronen umkreist wird, so wie ein kleiner Satellit oder der Mond - könnten man heute sagen - die Erde umkreist, oder die Planeten die Sonne,

Nur, schon Heinrich Hertz (1857-1890) wusste seit Experimenten mit einem Dipol, dass beschleunigte Ladung Energie abstrahlt. Damit konnte das Rutherfordsche Atom nie und nimmer stabil sein, das Elektron müsste unmittelbar und sofort in den Kern stürzen. Es gäbe so überhaupt keine Materie.

Erst Niels Bohr konnte das Problem wie den berühmten gordischen Knoten mit einem Schlag, besser Postulat, lösen:

Niels Bohr: Elektronen bewegen sich auf "Schalen" strahlungsfrei, welche von "innen" nach "außen" mit 1s, 2s, 2p, 3s, 3p, 4s, 3d, 4p usw nummeriert werden. Durch Energiezufuhr könnten sie höhere Schalen erreichen strahlen diese charakteristische Energie in charakteristischen Farben ab. Zum Beispiel sorgt im Feuerwerk Kupfer für grünes Licht!

Andere 'Salze' ergeben andere Farben:


Sonnenlicht scheint weiß zu sein, weil an der Sonnenoberfläche viele Atome charakteristisches Licht abstrahlen. Manche Lichtquanten können aber die Sonne nicht verlassen. Deshalb fand Fraunhofer im Sonnenspektrum charakteristische schwarze Linien:

Die Linien entstehen überwiegend durch Resonanzabsorption der Gase in der Sonnen-Photosphäre, teilweise aber auch durch Absorption an den Gasen der Erdatmosphäre (sog. „tellurische Linien“).

Bild- und Textquelle: Wikipedia

Eine tiefere Begründung der Bohrschen Postulate lieferte die Quantenphysik mit ihren Quantenzahlen.

 

Erwähnenswert ist sicher ... Balmer-Serie ....

Wir benutzen Cookies

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.