Anlässlich 100 Jahre Quantenphysik, gerechnet vom Wechsel des 19. Jahrhunderts ins 20. Jahrhundert, genauer mit Plancks Postulat der Quantisierung der Energie der Hohlraumstrahlung, sind Medien voll von Beiträgen zu "100 Jahre Quantenphysik". Auch weil das Kulturverständnis des Schlichtvereins sehr, sehr weit gespannt ist - etwa mit einer Veranstaltung "von Schönheit und Bedeutung der Mathematik im Juli 2021" bis zu Lesungen aus Yuval Hararis "21 Lektionen für das 21. Jahrhundert" und natürlich zahlreichen musikalischen Veranstaltungen, möchte der Verein auch Beiträge zu "100 Jahre Quantenphysik" leisten. Allerdings, wie beim Schlichtverein ja üblich, mit durchaus anspruchsvollem Konzept:

In einer einführenden Veranstaltung werden in einer Präsentation wichtige Elemente der Physik aus sechs Jahrhunderten Physik bis ins Ende des 19. Jahrhunderts und Inhalte von einigen Workshops vorgestellt. Beginnend im Frühjahr 2026 nach der einführenden Veranstaltung können Kundige in einigen Arbeitsgruppen von "Max Planck" über AGs "Schrödinger, Heisenberg, Born, Dirac" bis zu einer AG "Anton Zeilinger"  Quantenphysik für den Laien verständlich aufbereiten und auf einer "Workbench" darstellen.

Eine Zusammenschau der Ergebnisse sollte zum Jahresende 2026 der interessierten Öffentlichkeit präsentiert werden.

Dabei ist es der Anspruch des Schlichtvereins, dass die Inhalte einer Arbeitsgruppe so weit wie irgend möglich anschaulich präsentiert werden, wobei an mathematischem Vorwissen vielleicht das "Bruchrechnen" und: "Du sollst nicht durch Null teilen" ganz nützlich sein kann. Die Arbeitsergebnisse sollten für einen längeren Zeitraum erlebbar sein!

Die Arbeitsgruppen sollten in einer Art Redaktionskonferenz die Einzelergebnisse eines Workshops zusammenfassen und auf einem Arbeitstisch präsentieren. Konkrete Arbeitsanweisungen hierzu werden auf der Seite schlichtverein.net/workbenches rechtzeitig veröffentlicht werden, ebenso eine zeitliche und örtliche Planung.

Zur Organisation der Arbeitsgruppen:

 

Fix geplant ist, dass die Workbenches im Kreuzgang des ehemaligen Benediktiner-Klosters von Teilnehmern der einzelnen Workshops aufgebaut werden. Grundlage ist dabei, was bei jeder Arbeitsgruppe als Arbeitsauftrag formuliert ist. Die Erledigung der Arbeitsaufträge soll in den  - 4 -  Wochen zwischen den Arbeitsgruppensitzungen geschehen. Dies kann und soll online erledigt werden, in beständiger Absprache der Teilnehmer. Hilfreich wird dabei eine online-Plattform sein. Zum Termin eines jeden Workshops werden die Materialien im Nebenraum des Kreuzgangs gesammelt und dann von den Mitgliedern der jeweiligen Arbeitsgruppe redaktionell aufbereitet und auf dem Experimentiertisch präsentiert.

Hier das Anmeldeformular zu Workshops des Schlichtvereins:

Formular zur Anmeldung an einem Workshop des Schlichtvereins

In der KW 19 ist dies ein Testlauf des Anmeldeformulars. Bitte gelegentlich nutzen und ggf. auftretende Probleme am besten telefonisch unter 0172 8527253 oder per Mail an karl.penzkofer@gmail.com melden.

Prinzipiell sollten sich Teilnehmer einzeln zu einem Workshop anmelden. Für  eine Gruppe - zB Schüler -  gibt es hier die Möglichkeit, die Anzahl der Teilnehmer anzugeben. Als "Vor- und Nachname" wäre dann der Name des Gruppenbetreuers und als Mailadresse dessen Adresse einzutragen.
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Die erstgenannten Workshops werden anl. des Projekts "100 Jahre Quantenphysik" besonders fachkundigem Publikum angeboten mit dem Ziel: bedeutsame Forschungsergebnisse der genannten Physiker für Laien zu erarbeiten. Wünschenswert wäre auch die Auswahl "allg. Interesse", i. b. an der einführenden Veranstaltung.
Die Workshops für die geplante ostbay. Chorakademie werden vermutlich erst nach Abschluss der Sanierung des "Reiwa Heigl" in Geschwendt/Gem. Ascha im Jahr 2027 angeboten.

Details der aktuellen Workshops: siehe Beiträge zu den einzelnen Workshops.

                                                                  Interessiert an/aus/als:

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In diesem Feld kann man besondere Interessen beschreiben:

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Die Reihenfolge der Bilder ist am Erscheinungsjahr der jeweiligen Forschungsarbeit orientiert.

WS 1 WS 2 WS 3 WS 4 WS 5
Max Planck
(1858-1947)
Albert Einstein
(1879-1955)
Niels Bohr
(1885-1962)
Louis de Broglie
(1892-1987)
Werner Heisenberg
(1901-1976)
Strahlungsgesetz 1895
Nobelpreis1919
lichtelektr. Effekt 1905
Nobelpreis 1921

Bohrsches Atommodell 1913
Nobelpreis 1922

Materiewellen 1924
Nobelpreis 1929

Unschärferelation 1927
Nobelpreis 1933

 

WS 6 WS 7 WS 8 WS 9 WS 10
Bildquelle: GodanyLouis de BroglieLouis de Broglie
Erwin Schrödinger
(1887-1961)
Paul Dirac
(1902-1984)
Max Born
(1882-1970)  
Hugh Everett
(1930-1982)
Anton Zeilinger (*1945)
Markus Aspelmeyer (*1974)
Wellenfunktion 1926
Nobelpreis 1933

Dirac-Gleichung 1928
Nobelpreis 1933

Statistische Interpretation der Wellenfunktion 1926
Nobelpreis 1954
(gemeinsam mit Walther Bothe)

Viele-Welten-Interpretation 1957 -... Quantenteleportation 1997
Nobelpreis 2022

Die Bilder sind i. d. R. mit der Lizenz "gemeinfrei" ausgestattet, zB das Foto "Erwin Schrödinger" siehe Link. Die Lizenz CC BY 4.0 des Bildes von Anton Zeilinger mit Bildquelle "Godany" sollte für die Zwecke des Projekts "100 Jahre Quantenphysik" genügen.