Niels Bohr (1885-1962) erhielt für seine "Verdienste um die Erforschung der Struktur und der von ihnen ausgehenden Strahlung" im Jahr 1922 den Nobelpreis für Physik, neun Jahre nach seinen Arbeiten, einige Jahre vor Schrödingers "Wellenfunktion".
In der Rückschau könnte man das Bohrsche Atommodell als überholt bezeichnen, liefern doch erst die Arbeiten von Schrödinger und besonders Max Born in den dreißiger Jahren mit seiner Kopenhagener Deutung - Nobelpreis 1954 - der Schrödingerschen Wellenfunktion das heutige tiefe Verständnis für den Aufbau der Atome.
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- Geschrieben von: Karl Penzkofer
- Kategorie: Workbenches
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- WS 4 - de Broglie: Materiewellen
- WS 5 - Werner Heisenberg: Unschärferelation
- WS 6 - Schrödinger-Gleichung (Stoffsammlung - in Arbeit)
- WS 7 - Max Born: Wahrscheinlichkeitsinterpretation
- WS 8 - Paul Dirac: Dirac-Gleichung
- WS 9 - Hugh Everett: Viele-Welten-Theorie
- WS 10 - Anton Zeilinger: Verschränkung
- Workbenches anl. "100 Jahre Quantenphysik" - eine Zusammenfassung
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