Inhalt

  • Vita
  • grundlegende Beiträge
  • Kopenhagener Deutung
  • de-Broglie-Bohm-Theorie


hier vorab die Vita:

Max Born war ein deutscher Mathematiker und Physiker, der später im Exil vor der Verfolgung durch die Nationalsozialisten die britische Staatsbürgerschaft annahm. Für grundlegende Beiträge zur Quantenmechanik wurde er 1954 mit dem Nobelpreis für Physik ausgezeichnet. Er habilitierte sich 1909 in Göttingen mit einer Arbeit über die Theorie des starren Körpers in der Relativitätstheorie. Seine Probevorlesung behandelte das Thomsonsche Atommodell.

seine Beiträge zur Quantenphysik:

Die o. g. grundlegenden Beiträge können dahingehend zusammengefasst werden, dass experimentelle Ergebnisse sich nur statistisch voraussagen lassen, z. B. beim radioaktiven Zerfall oder bei der Beugung von Teilchenstrahlen. Wann beispielsweise ein radioaktives Atom Teilchen emittiert, ist im mathematischen Sinn zufällig. Ob dieser Zufall irreduzibel ist oder auf dahinterliegende Ursachen rückführbar ist, ist seit der Formulierung dieser Theorie umstritten. Die Kopenhagener Interpretation vertritt einen objektiven Indeterminismus. Es gibt aber auch Interpretationen, die quantenphysikalische Vorgänge durchgängig deterministisch erklären. Albert Einstein war überzeugt, dass die fundamentalen Vorgänge deterministischer und nicht indeterministischer Natur sein müssten, und betrachtete die Kopenhagener Interpretation der Quantentheorie als unvollständig – was in seinem Ausspruch „Gott würfelt nicht“ zum Ausdruck kommt.

Die statistische Deutung ist heutzutage die vorherrschende und wird als Kopenhagener Deutung bezeichnet.

gewichtige Elemente dieser Kopenhagener Deutung sind:

Positivität der Werte der Wahrscheinlichkeitsdichte - Summe aller Aufenthaltswahrscheinlichkeiten A eines Teilchens muss den Wert 1 haben

Diese Kriterien erfüllt man durch
Quadrieren der Wellenfunktion -  Flächenberechnung A von -∞ bis +∞, Normierung der Wellenfunktion ψ/A

Max Born spielte bei dieser Fassung der Deutung von zB Schrödingerische Materiewellen ein wichtige Rolle. Dafür erhielt er 1954 den Nobelpreis. Im Beitrag über Schrödinger wird dieser Formalismus mehrfach vorgeführt:





 

 

 

 

 

 


Eine alternative Deutung ist die sog. de-Broglie-Bohm-Theorie:  https://de.wikipedia.org/wiki/De-Broglie-Bohm-Theorie

 

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